Kai Schumacher
Tickets - Mönchengladbach, Bunker in Güdderath

alle Termine dieses Events
Wann
Samstag, den
26. September 2020
20:00 Uhr
Preise
ab 20,00 EUR
Wo
Bunker in Güdderath
Güdderath 29
41199 Mönchengladbach
Info
Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten ggf. Schüler und Studenten unter 27 Jahren, Auszubildende, Grundwehr- bzw. Ersatzdienstleistende, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte (GdB 70), Inhaber des Mönchengladbach- Ausweises sowie des Krefeld-Passes Ermäßigungen für Schauspiel, Musiktheater und Ballett, für Sinfonie- und Chorkonzerte und für Studio-Aufführungen. Begleitpersonen von Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, haben freien Eintritt.
Theatercard-Inhaber, die einen Jugendlichen unter 18 Jahren mit in eine Veranstaltung der Entgeltstufe 1 mitnehmen möchten, wenden sich bitte an die Theaterkasse.
Diese Plätze, sowie Rollstuhlplätze sind unter folgender Rufnummer buchbar:
MG: 02166 6151 100
KR: 02151 805 125

Am Abend der Vorstellung ist der Ermäßigungsnachweis zusammen mit der Eintrittskarte dem Einlasspersonal unaufgefordert vorzuzeigen.

Für Sonderveranstaltungen, Märchenvorstellungen Kinderstücke und Kinderkonzerte sowie Foyerveranstaltungen werden keine Ermäßigungen gewährt.
Lieferung: no info
Kai Schumacher
Kai Schumacher
Rausch
Kai Schumacher schätzt progressive Ansätze, käme
jedoch nie auf die Idee, starre Grenzen zwischen Pop und
Avantgarde zu ziehen. Seit 2009 hat er fünf Solo-Alben
veröffentlicht. Darunter Transcriptions von 2012, auf dem
er Grunge- und Indierock-Songs für das Klavier
übersetzte. Auf Rausch liegt der Fokus nun erstmals
durchgängig auf eigenen Kompositionen. Dabei verzichtet
Schumacher auf Overdubs, überhaupt kommt keinerlei
Elektronik zum Einsatz. Stattdessen hat er sein Instrument
analog präpariert, also die Mechanik des Klaviers dahingehend
manipuliert, dass ganz bewusst „schräge“ Töne
entstehen.
Bereits die Wortwahl der acht Tracks sprengt das gängige
Format. Songtitel wie Kantholz oder BRNFCK würde man
eher in Metal- oder Techno-Gefilden vermuten. Wie
überhaupt Rausch als Albumtitel ganz bewusst
Mehrdeutigkeiten zulässt. Geht es um den Exzess? Soll
die nüchterne Alltagswelt durch die Musik verschwimmen?
Befinden wir uns beim Hören in einem
Zustand sinnlicher Übersteigerung? Kai Schumacher
bringt die Verhältnisse zum Tanzen, lässt sie schweben,
spielt ein Spiel mit der akustischen Wahrnehmung.
Er begibt sich mit Rausch (wieder) in ein künstlerisches
Grenzgebiet. „Ich bin mir durchaus bewusst, dass
Crossover-Ansätze in der Klassik gerne mal nach hinten
losgehen. Doch ähnlich wie im Pop ist der Fusion-
Gedanke nicht per se falsch. Der 1993er-Soundtrack zum
US-Thriller Judgement Night etwa hat bewusst HipHopund
Rock/Grunge-Bands zusammengebracht: Slayer und
Ice-T, DeLa Soul und Teenage Fanclub oder Pearl Jam
und Cypress Hill. Für den Moment ein super spannendes
Experiment.“ Später, sagt er, seien ähnliche Projekte in der
Klischee-Falle gelandet. Kai Schumacher weiß aus
Erfahrung, dass es nicht nur um virtuose Spiel- oder
Kombinationstechnik geht. Es geht um Haltung, Stilwillen
und ein Gespür für das Momentum.
Was ist los in ...