Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Adventskonzert
Tickets - Wiesbaden, Ev. Ringkirche

alle Termine dieses Events
Wann
Donnerstag, den
06. Dezember 2018
19:00 Uhr
Preise
ab 22,00 EUR
Wo
Ev. Ringkirche
An der Ringkirche 3
65197 Wiesbaden
Info
Rollstuhlfahrer/Schwerbehinderte mit "B" im Ausweis zahlen Normalpreis, Begleitperson erhält am Einlass freien Eintritt ohne Ticket
Lieferung: no info
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Adventskonzert
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Adventskonzert
Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.
Infos zur Spielstätte - Ringkirche Wiesbaden
Ringkirche Wiesbaden
Informationen über die Ringkirche in Wiesbaden:
 
Die protestantische Ringkirche in der hessischen Landeshauptstadt wurde in den Jahren von 1892 bis 1894 in neoromanischen Stil errichtet. Der Zwillingsturm der Kirche bildet den westlichen Abschluss der breiten Sichtachse der Rheinstrasse. Die Ringkirche war die erste protestantische Kirche in Deutschland, die nach dem Wiesbadener Programm erbaut wurde, einem Kirchenbauprogramm, dass sich an Martin Luthers Forderungen nach einem "Priestertum aller Gläubigen" orientierte. So entstand ein funktionaler Zentralbau, der bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zu einem Vorbild für viele evangelische Kirchenbauten in Deutschland wurde. Die Ringkirche hat bis heute überwiegend seine ursprüngliche Gestalt behalten. Im Jahr 2003 wurde die Ringkirche in Wiesbaden zum Deutschen Nationaldenkmal ernannt.
 
Größe & Kapazität der Ringkirche in Wiesbaden:
 
Die Ringkirche entwickelte sich schnell nach Erbauung zu einem "Dom des Volkes". Sowohl die Gottesdienste, als auch kirchenmusikalische Veranstaltungen wurden gut besucht. Für den Geringverdiener wurde ein qualifiziertes Kulturangebot erstellt und ab dem Jahr 1916 gehörte zu der protestantischen Kirche auch ein Kindergarten. Heute ist die Kirche Heimat der Größten Wiesbadener Gemeinde. Das ganze Jahr über werden zu den Gottesdiensten auch Konzerte veranstaltet, die bis zu 800 Besucher anlocken. Die Kirche verfügt über 1.032 Sitzplätze.
 
So erreichen Sie die Ringkirche in Wiesbaden, Anfahrt & Parken:
 
Mit dem Bus:
Mit der Linie 1 kommen Sie zur Haltestelle "Ringkirche". Auch die Haltestellen "Dreiweidenstraße" und "Eltviller Straße" liegen in unmittelbarer Nähe der Ringkirche.
 
Von der A 66:
Verlassen Sie die Autobahn am Schiersteiner Kreuz. Fahren Sie auf die A643 Richtung Wiesbaden. Sie gelangen auf die Schiersteiner Straße, überqueren geradeaus den II. Ring (Konrad-Adenauer-Ring) und passieren die Geschwindigkeitsüberwachung. Fahren Sie nach links auf den I. Ring (Kaiser-Friedrich-Ring) und Sie sehen linker Hand in wenigen Augenblicken die Ringkirche.
 
Von Mainz:
Fahren Sie auf der Rheinallee auf die A 643 Richtung Wiesbaden, passieren Sie die Rheinbrücke Schierstein und halten Sie sich im eigenen Interesse an die Höchstgeschwindigkeit. Sie gelangen auf die Schiersteiner Straße, überqueren geradeaus den II. Ring (Konrad-Adenauer-Ring) und passieren die Geschwindigkeitsüberwachung. Fahren Sie nach links auf den I. Ring (Kaiser-Friedrich-Ring) und Sie sehen linker Hand in wenigen Augenblicken die Ringkirche. 
 
(Text: Valeska Ober-Jung // Foto: wikipedia.org)
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