Schlage die Trommel und fürchte dich nicht
Tickets - Berlin, Vaganten Bühne

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Wann
Samstag, den
14. November 2020
20:00 Uhr
Preise
ab 13,20 EUR und Ermäßigungen
Wo
Vaganten Bühne
Kantstraße 12a
10623 Berlin
Info
Ermäßigungsberechtigte: Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte ab 80 %, Zivildienst- und Wehrdienstleistende, ALG I & ALGII- Empfänger oder BerlinPass- Inhaber.

+++ Für das Open Air INDIEN im Hotel Savoy können leider keine Ermäßigungen angeboten werden. +++

Inhaber*innen des Berlinpasses erhalten an der Vagantenbühne ausschließlich an der Abendkasse gegen Vorlage des Berechtigungsnachweises Karten zu 8,- Euro. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Stücke MENSCHEN IM HOTEL und DER UNTERTAN sowie Sonderveranstaltungen, hier gelten die regulären Ermäßigungspreise.

+++ Für Rollstuhl- und Schwerbehindertenplätze wenden Sie sich vor Buchung bitte direkt telefonisch an den Veranstalter unter 030/313 12 07 +++
Lieferung: no info
Schlage die Trommel und fürchte dich nicht
Schlage die Trommel und fürchte dich nicht
Maria Gräfin von Maltzan wurde als jüngstes von sieben Geschwistern in der schlesischen Herrschaft Militsch geboren. Nach dem Krieg reiste sie als Tierärztin mit Zirkusunternehmen durch die Lande, bis sie eine eigene Praxis in Berlin-Kreuzberg eröffnete. Sie starb 1997 in Berlin. Die Biografie dieser bedeutenden Frau ist vieles zugleich: ein Zeitdokument über die Lebensart adliger Familien, ein bewegendes Zeugnis für die Möglichkeiten des alltäglichen Widerstands im Nationalsozialismus und der Abenteuerbericht einer Frau, für die das Handeln nach eigenem Wissen und Gewissen oberste Priorität hatte und der auf der anderen Seite ihre vornehme Geburt und Konventionen nur wenig galten. Sie versteckte von den Nationalsozialisten verfolgte Menschen und verhalf ihnen zur Flucht. Im lakonischen, manchmal spöttischen Tonfall ihrer Memoiren offenbart sich die Rebellion als Grundgeste ihres gesamten Lebens, als Haltung und menschliche Verpflichtung.

Cornelia Schönwald liest seit mehreren Jahren zur Erinnerungskultur u.a. im Rahmen von Veranstaltungen der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (Paderborn, Aachen und Berlin), im Forum Jacob Pins Höxter und in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Die aktuelle Lesung findet im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin 2020 statt.
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